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Fingergelenkschmerzen erkennen und behandeln

Unsere Finger arbeiten während 365 Tagen im Jahr beinahe 8760 Stunden. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch sie einmal an ihre Grenzen stoßen und dies mit unterschiedlichen Symptomen zeigen. Zu den häufigsten gehören zu Beginn akute Schmerzen im ganzen Finger oder auch nur begrenzt in den Gelenken / Gelenkschmerzen.

Die häufigsten Ursachen für diese Beschwerden sind meist die Folgen von Verletzungen, Fehl- & Überbelastungen. Betroffen sind dabei nicht nur die Gelenke, sondern auch die Knochen, Bänder und Sehnen.

Gerade bei Frauen kann Rheuma eine tragende Rolle spielen. Diese sind auf Verschleiße mit zunehmendem Alter zurückzuführen. Es kommt zu Schmerzen, Kraft- & Bewegungseinschränkungen, bis hin zu Versteifungen. Im Endstadium können sich Entzündungen in der Gelenkkapsel bilden, die sich wiederum als Rötungen, Schwellungen und Hitze zeigen.

Es ist deshalb ratsam, die Fingergelenkschmerzen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern sich vom Arzt untersuchen zu lassen. Besonders, wenn die Schmerzen länger als drei Wochen andauern, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Oftmals ergeben sich aus den Symptomen der Fingergelenkschmerzen Diagnosen, die für Sehnenscheidenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom, Fingergelenkarthrosen oder die Sudecksche Krankheit sprechen.

Um eine tiefergehende Diagnose stellen zu können, werden bei Bedarfsfall Ultraschall-, Röntgen-, Computertomographie- oder Magnet-Resonanz-Tomografien- Untersuchungen veranlasst.

Erfolgt die Behandlung rechtzeitig, kann man die Beschwerden mit geeigneten Therapieformen lindern und heilen. Der Arzt verordnet je nach Diagnose, Schonung, Stützverbände, entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente oder Physiotherapie. Auch Handgelenksschienen oder Gymnastik können zum Einsatz gebracht werden. Helfen diese Maßnahmen nicht, muss ein operativer Eingriff in Betracht gezogen werden.

In der Alternativmedizin hat sich der Einsatz homöopathischer Globuli von Belladonna, Apis und Silicea bewährt. Bäder mit Moor- und Paraffinzusätzen haben ebenso ihre Berechtigung, wie Eispackungen bei akuten Entzündungen. Jedoch sollten auch diese Anwendungen nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Der Einsatz von Enzymen kann den Entzündungsprozess regulieren und die Heilung beschleunigen, da sie die Selbstheilung aktivieren.